Sendung 9.10.2017: Interview mit Joachim Kahl

In ihrer Oktober-Sendung sprechen die FRÖHLICHEN GOTTLOSEN mit dem Religionskritiker Joachim Kahl, der 1968, im Alter von nur 26 Jahren, mit seinem Buch DAS ELEND DES CHRISTENTUMS Furore machte. Aktuell wird Kahls Begriff einer weltlich-humanistischen Spiritualität vielfach diskutiert. Die FRÖHLICHEN GOTTLOSEN wollen wissen, warum die Religionskritik immer wieder neue Anläufe unternehmen muss. Und die Frage steht im Raum: Warum Religion kritisieren, wenn viele Menschen auch nach fast 2000 Jahren Kritik, einfach religiös sein WOLLEN?

Selbstkorrektur
Gegen Ende des Interviews sage ich etwas ganz Falsches: Giordano Bruno habe weiter an Gott geglaubt und sei „glühender Katholik“ gewesen (ich wollte zum Ausdruck bringen: ein glühender Verfechter göttlicher Allmacht). Bruno lehnte die herkömmlichen Vorstellungen vom Gottessohn und von der Heiligen Dreifaltigkeit ab und verspottete sie. Somit war er selbstredend kein Katholik. Wohl aber glaubte er nicht nur an einen allmächtigen Gott, sondern wertete ihn sogar auf: Er tat dies, indem er sagte, allein ein unendliches Universum sei eine angemessene Entsprechung der göttlichen Allmacht.
[Karim Akerma]

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